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November 03 2012

clarital
„From Search to Social“ nennt Peretti den Wandel im Medienverhalten. Die Frage lautet nicht mehr, nach welchen Inhalten Menschen suchen, sondern welche sie teilen. Womit könnte ich meine Freunde informieren, vor allem aber belustigen, einen emotionalen Moment mit ihnen teilen? Die Nachrichtenwerte der sozialen Netze lauten: Lol, Cute, Win, Omg oder Wtf. Es ist die übersteigerte Währung des Boulevards, Erstaunen, Empörung, Betroffenheit oder ein geteiltes Lachen. Jeden Beitrag kann man bei „Buzzfeed“ derart bewerten. Die Massen an Daten sollen Peretti helfen, die ultimative Formel für virale Geschichten zu finden - je heftiger die unmittelbare emotionale Reaktion, umso besser.
(...)
Das wichtigste Prinzip ist nach wie vor das der „Breaking News“ - bring die Nachricht als Erster, sonst teilt sie keiner.
(...)

Am Beispiel „Buzzfeed“ kann man sehen, wie der Journalismus in Zeiten der sozialen Netze zwischen zwei Polen manövriert: Setzt er auf Emotionen oder auf Inhalte? Die Lösung dürfte lauten: Sozial sein ist nicht alles.

Wahlkampf in den sozialen Netzen: Der Augenblick zählt - Feuilleton - FAZ

October 02 2012

clarital
Introducing Gephi 0.7 on Vimeo (http://gephi.org/features/)

September 01 2012

clarital

August 25 2012

clarital

August 23 2012

clarital
0895 bbc5 500
soup-beiträge nach facebook exportieren :(

August 21 2012

clarital
!?

Abolfazl Hasani, ein Beamter des Bildungsministeriums, sagte laut New York Times: "Manche Fächer eignen sich nicht für die weibliche Natur." Zu den Fächern, die nun Männern vorbehalten sind, gehören englische Literatur, Hotelmanagement, Archäologie, nukleare Physik, Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft.
Gleichberechtigung: Irans Hochschulen verbannen Frauen aus 77 Studiengängen | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

August 09 2012

clarital

Zwar mit kleinem Widerspruch zwischen Zwischenüberschrift und Absatz, aber dennoch... :)

"Keine Zeit für Politik"

Filzmaier ist hier anderer Ansicht: Aufgrund der hohen weiblichen Wahlbeteiligung bei Nationalratswahlen (circa 80 Prozent) will er nicht von politischem Desinteresse bei Frauen sprechen. Man müsse einen differenzierten Blick auf Frauen und Politik werfen: "Frauen haben aufgrund der Mehrfachbelastung zum einen gar keine Zeit für Politik, zum anderen sind viele politische Rituale von Männlichkeit geprägt. Die Männerrituale beginnen beim Stammtischzirkel und finden sich in der Sitzungskultur wieder. Man kann von einer formalen Gleichberechtigung sprechen, nicht jedoch von einer gesellschaftlichen. Für Frauen ist der Zugang zur Politik daher erschwert", meint er.

"Politische Rituale sind von Männlichkeit geprägt" - dieStandard.at › Politik

May 21 2012

clarital
Eine wichtige Plattform für rechtextreme Einschüchterung ist das Internet. Die Zahl der professionell gemachten "Anti-Antifa"-Webseiten, die für die Justiz meist unerreichbar im Ausland gehostet werden, steigt stetig. Die Szene veröffentlicht Fotos, Adressen und private Daten der Betroffenen. Vieles stammt aus sozialen Netzwerken. Ob Schule, Arbeitsstelle, Lebenslauf oder Vereinsmitgliedschaften – alles was im Netz zu finden ist, wird von den Neonazis gesammelt. Die von den Rechtsterroristen der Zwickauer Zelle erstellte Liste, mit 10.000 aus Telefonbüchern abgeschriebenen Adressen, wirkt dagegen geradezu dilettantisch.
Neue deutsche Nazis: Wie Neonazis ihre Gegner bedrohen | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
Reposted bye-gruppe e-gruppe

March 23 2012

clarital
Manchmal markiere ich schöne Landschaftsfotos auf Facebook als inapropriate. Damit dir armen Säue, die das sichten mal durchatmen können.
Twitter / @343max: Manchmal markiere ich schö ...
clarital
Während die einen immer noch mit Versuchen herumhampeln, sich selbst zu verwirklichen, und dabei höchst bang werden ob der Frage, welche Figur sie dabei machen, fangen die anderen schon an, jeden Selbstverwirklichungsversuch mit irrsinnger Lust am Leben zu sabotieren.
Die irrsinnige Lust am Leben – Antwort auf einen Kommentar von @DieNeonleuchte « Differentia

March 19 2012

clarital
Piraten leiden unter Feminismus-Paranoia

(...)

Und leider muss man zweitens feststellen, dass die Piraten zwar Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern wahrnehmen - aber selbst anscheinend keine große Lust verspüren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen: Nur 14 Prozent der Befragten in der Umfrage gaben an, sich besonders für Geschlechter- und Familienpolitik zu interessieren.

Die Initiatorinnen der Umfrage erhielten Reaktionen wie: "Das nervt nur noch! Wir haben wichtigere Themen" oder gar: "Die Genderdebatte und Quotengewichse ist überflüssig." Nur knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer findet die Debatte überhaupt wichtig - das ist in Zeiten, wo sogar die CDU und die FDP über Frauenquoten diskutieren, nicht gerade berauschend.

Denn eine Partei ist nur dann eine Freiheitspartei, wenn sie aktiv etwas dagegen tut, dass die eine Hälfte der Menschen in Deutschland immer noch nicht gleichberechtigt neben der anderen Hälfte existieren kann - das gilt intern wie extern. Besonders aufhorchen lässt deswegen ein anderes Ergebnis der Umfrage: 36 Prozent der Befragten stört an der Genderdebatte in der Partei, dass sie nur auf Frauen abziele - und "andere Minderheiten" vernachlässige. Frauen - eine Minderheit? Dies zeigt, wie schwer sich die Piraten mit der Debatte tun.

(...)
Genderdebatte in der Piratenpartei - Piraten leiden unter Feminismus-Paranoia - Politik - sueddeutsche.de

March 18 2012

clarital
Reposted byilian ilian

March 01 2012

clarital
(nicht ganz konsistent, aber schon eine Bemerkung wert..)

Rette sich, wer kann

Zu Besuch beim Soziologen Wilhelm Heitmeyer
(...)
Was wir über die Jahre hinweg ganz deutlich feststellen können, ist, dass sich der gesellschaftliche Ton massiv verändert hat. Ich habe Ihnen ja schon ein paar Beispiele gegeben. Diese Form von Rohheit, mit der wir es heute zu tun haben, gab es in den 90er Jahren noch nicht. Es hat ja auch die ganzen Probleme der gesellschaftlichen Integration oder Desintegration so noch nicht gegeben. Sie ist ein ganz zentrales Thema unserer Studie. Wir arbeiten mit dieser Theorie der sozialen Desintegration, die wir entwickelt haben, um herauszufinden, was für Menschen bedrohlich wird und wie sie darauf reagieren. Desintegration und Integration reservieren wir in unserem Konzept natürlich nicht für die Zugewanderten, sondern das gilt ebenso für Teile der Mehrheitsgesellschaft. Die sind ja auch nicht integriert, wenn man ein bestimmtes Integrationskonzept zugrunde legt, nämlich den Zugang zu den Funktionssystemen wie Arbeit, Bildung etc. und der daraus entspringenden sozialen Anerkennung - was für uns ein sehr wichtiger Punkt ist.


Und wir stellen die Frage nach der politischen Partizipation; Kann ich an diesen wichtigen Kernnormen, wie Gerechtigkeit, Solidarität und Fairness - kann ich da eigentlich mitdiskutieren? Habe ich da überhaupt eine eigene Stimme? Und wenn ich die nicht habe, dann scheine ich auch keinen Anspruch darauf zu haben und bin lediglich ein Bürger zweiter oder dritter Klasse. Also ich bin politisch völlig einflusslos, oder eben auch meine Gruppe. Hier setzt dann wieder ein Abwertungsverhalten ein, denn es ist ja nicht so, dass man sich nun zusammentut und gegen die herrschenden Gruppen vorgeht, sondern die negative Erfahrung wird umgelenkt und gegen die noch Schwächeren in der Gesellschaft gekehrt. Auch, um sich von denen abzusetzen und sich zugleich aufzuwerten. Es ist zynisch, aber jede Gesellschaft braucht genau dazu ihre Randgruppen, denn mit solchen Randgruppen wird Politik gemacht, man signalisiert der Mehrheit: Passt auf, dass ihr da nicht hineinrutscht! Insofern werden Randgruppen auch immer wieder neu ,kreiert'."Aber das ist nur die eine Seite, auf der anderen Seite - es laufen da mehrere Sachen zusammen - haben wir es über die Zeit hinweg auch mit einer Kontrollverschiebung zu tun. Es gibt nämlich einen Kontrollgewinn des autoritären Kapitalismus. Und dem entspricht ein Kontrollverlust der nationalstaatlichen Politik. Und daraus resultieren dann natürlich auch diese Formen der Demokratieentleerung. Die Ökonomisierung des Sozialen. Sicher, es gibt natürlich auch hausgemachte Dinge, wie schon gesagt, aber auf der anderen Seite gibt es diesen rabiaten Wettbewerb, bei dem nicht mehr Firmen miteinander konkurrieren, sondern ganze Länder. Auch im Hinblick auf die Standorte von Firmen. Und das macht noch mal einen deutlichen Unterschied in der Frage der Veränderung von Politik. Und bei all dem muss man eben aufpassen, dass die soziale Spaltung, die soziale Ungleichheit, die wir inzwischen erreicht haben, sich nicht noch weiter entwickeln. Teil des Problems ist, dass die nationale Politik keinerlei Interesse daran zeigt. Im internationalen Vergleich ist deutlich zu sehen: Je größer die Einkommensungleichheit, die einseitige Verteilung des Reichtums, umso größer sind die sozialen Probleme. Wir Deutschen haben ja, laut OECD, die größten Zuwachsraten in der ungleichen Verteilung. Der entscheidende Punkt ist dabei ja, dass die Ungleichheit die Gesellschaft regelrecht zersetzt, dass der Prozess sich einschleicht und erst mal relativ unbemerkt verläuft, weil sich eben keine protestierenden Kollektive mehr bilden können und weil auch keiner mehr zuhört. Weil vielfach das Motto lautet: Rette sich, wer kann. Dadurch ist das Leben in bestimmten sozialen Gruppen auch permanent angstdurchsetzt und verätzt. Und das macht diese Ungleichheiten schon ziemlich gefährlich. Und es gibt etwas sehr Wichtiges, was ich bei sämtlichen Vorträgen deutlich mache - man muss sich hüten vor Normalisierung. Was in den 90er Jahren nicht denkbar war, ist heute ganz normal. Und was normal geworden ist, lässt sich nur noch schwer problematisieren. 

(...)

- taz.de
clarital

­­­­Bildung schadet

Die Kopfarbeit ist unter die Räder gekommen: Obwohl immer mehr Wissen produziert wird, können immer weniger von ihrer Arbeit leben

(...)

In den letzten Jahren hat sich die fest angestellte Beschäftigung zunehmend auf reine Managementfunktionen konzentriert, nicht nur in wirtschaftlichen Organisa­tionen, sondern auch in Zeitungen, Verlagen, Universitäten und Bildungseinrichtungen. An den Universitäten beispielsweise sind Forschungs- und Lehrstellen immer befristet ausgeschrieben, während es unbefristete Positionen in den neuen Arbeitsbereichen wie „Qualitätsmanagement“ und Forschungsförderungsberatung gibt. Was geschieht da? Nicht Inhalte werden bezahlt, sondern die Verwaltung von Inhalten, nicht Wissen, sondern Wissensmanagement.

Die Inhalte aber, von denen man eigentlich meinen könnte, es käme auf sie an, produzieren oft jene Personen, die auf prekären Stellen sitzen oder überhaupt freiwillig und unbezahlt „Content“ erstellen. Der böse Hintersinn jener Entwicklung, in der Wissen zu Arbeit wird, ist nämlich, dass über kurz oder lang die Produkte der Wissensarbeit in genau derselben Profitlogik zerrieben werden, wie alle anderen Waren auch: Sie verlieren an Wert. Das Kapital setzt auf Masse, den höchsten Profit garantiert nur Steigerung der Stückzahl bei Verringerung des Einzelpreises. Das bekommen alle Kopfarbeiter zu spüren, die nicht unter der Kategorie „Celebrity“ rangieren. Ihre Arbeit – vom Pressetext bis zur wissenschaftlichen Publikation – gerät notwendigerweise unter die fordistischen Räder. Schneller produzieren für weniger Gewinn.

(...)

Prekär: ­­­­Bildung schadet — Der Freitag

January 27 2012

clarital

January 26 2012

clarital
Reposted byPorcelainscorpixkneelingsolvesproblemsdzudiCat-99warkoczpandywarhou

January 21 2012

clarital

December 20 2011

clarital

December 12 2011

clarital
(...) Mir wurde nicht nur einmal von Jägern und Polizei gedroht, ich soll die Kamera endlich ausschalten. Das ist auch ein paar Mal im Film zu sehen, wie mir Polizisten mit Beschlagnahmung und Anzeige drohten. Obwohl das eigentlich gegen die Pressefreiheit verstößt. Das war eigentlich Gang und Gebe. Ich könnte einen ganzen Film nur aus Konfrontationen mit der Polizei schneiden, aus denen ersichtlich wird, dass eine laute Protestbewegung auf eine brutalisierte Exekutive stößt. (...)
Tags: 278a film doku
Reposted bymusternamekellerabteilfinkreghdatenwolfsofiaskrekklydschiInte02mydafsoup-01groeschtl

December 04 2011

clarital
Reposted byMirammapiaejestjuzwiosnasensejunkiekneelingsolvesproblemssofakissennielubiemalinmarakyomosaiqlordminxaddnowtoherefornowherebarefootgirlnoszfuckarayo
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