Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
clarital
„From Search to Social“ nennt Peretti den Wandel im Medienverhalten. Die Frage lautet nicht mehr, nach welchen Inhalten Menschen suchen, sondern welche sie teilen. Womit könnte ich meine Freunde informieren, vor allem aber belustigen, einen emotionalen Moment mit ihnen teilen? Die Nachrichtenwerte der sozialen Netze lauten: Lol, Cute, Win, Omg oder Wtf. Es ist die übersteigerte Währung des Boulevards, Erstaunen, Empörung, Betroffenheit oder ein geteiltes Lachen. Jeden Beitrag kann man bei „Buzzfeed“ derart bewerten. Die Massen an Daten sollen Peretti helfen, die ultimative Formel für virale Geschichten zu finden - je heftiger die unmittelbare emotionale Reaktion, umso besser.
(...)
Das wichtigste Prinzip ist nach wie vor das der „Breaking News“ - bring die Nachricht als Erster, sonst teilt sie keiner.
(...)

Am Beispiel „Buzzfeed“ kann man sehen, wie der Journalismus in Zeiten der sozialen Netze zwischen zwei Polen manövriert: Setzt er auf Emotionen oder auf Inhalte? Die Lösung dürfte lauten: Sozial sein ist nicht alles.

Wahlkampf in den sozialen Netzen: Der Augenblick zählt - Feuilleton - FAZ

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl